Messie

SHG

Startseite

Messie SHG Berlin

Messie-Syndrom

Selbsthilfegruppen

Kontakt

Seite 2

Berlin

  Was ist das Messie-Syndrom?

Es bedeutet: sich über einen langen Zeitraum blockiert und gehemmt fühlen und verhaftet auf eigene Ideen bleiben, in gelernten Gedanken und in Reaktionen festgefahren bleiben und keinen Anfang und kein Ende kennen.

Dieses Erleben bringt automatisch Handlungsschwierigkeiten mit sich und man hat das Gefühl, dass die Energie nicht ausreicht, um normale Arbeiten zu verrichten. Die Situationen, die ein Handeln erfordern, schrecken ab und werden vermieden. So betrifft es insbesondere Menschen, die sich selbst als „Messies” bezeichnen und die häufig selbst benannte Schwierigkeiten mit dem Sortieren und mit der organisatorischen, planerischen und zeitlichen Einschätzung von Handlungen haben, die Routinetätigkeit sind

 

Diese Unzulänglichkeit macht sich vor allem im Übergang von Gedanken zur Handlung (Nicht-Handlung) bemerkbar.

Messies wünschen, etwas zu tun, und der Wunsch oder die Idee ist oft sehr stark. Dann kommt ein anderer Wunsch oder eine andere Idee und noch eine Idee... Dessen Verwirklichung aber bleibt aus.

Nach einer ganzen Reihe kleiner, zusammenhangloser Handlungen ziehen Konzentrationsstörungen eine dauernde Handlungsunfähigkeit nach sich. Jede Tätigkeit wird unmöglich.

 

Die Betroffenen leiden darunter, dass ihre Gedanken immer wieder um die Bewältigung der einfachsten täglich anfallenden Arbeiten kreisen und sie erleben oft eine Hilflosigkeit, dieses Problem jemals im Griff zu bekommen.

Die große Scham verhindert notwendige soziale Kontakte und diese Menschen leiden unter der damit verbundenen Ausweglosigkeit.

Die Menschen sind dann auf Hilfe angewiesen, die sie in einer Selbsthilfegruppe erfahren.