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Was ist das Messie-Syndrom?
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Es
bedeutet: sich über einen langen Zeitraum blockiert und gehemmt fühlen
und verhaftet auf eigene Ideen bleiben, in gelernten Gedanken und in
Reaktionen festgefahren bleiben und keinen Anfang und kein Ende
kennen. |
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Dieses
Erleben bringt automatisch Handlungsschwierigkeiten mit sich und man
hat das Gefühl, dass die Energie nicht ausreicht, um normale
Arbeiten zu verrichten. Die Situationen, die ein Handeln erfordern,
schrecken ab und werden vermieden. So betrifft es insbesondere
Menschen, die sich selbst als „Messies” bezeichnen und
die häufig selbst benannte Schwierigkeiten mit dem Sortieren und
mit der organisatorischen, planerischen und zeitlichen Einschätzung
von Handlungen haben, die Routinetätigkeit sind |
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Diese
Unzulänglichkeit macht sich vor allem im Übergang von Gedanken
zur Handlung (Nicht-Handlung) bemerkbar. |
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Messies
wünschen, etwas zu tun, und der Wunsch oder die Idee ist oft sehr
stark. Dann kommt ein anderer Wunsch oder eine andere Idee und
noch eine Idee... Dessen Verwirklichung aber bleibt aus. |
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Nach
einer ganzen Reihe kleiner, zusammenhangloser Handlungen ziehen
Konzentrationsstörungen eine dauernde Handlungsunfähigkeit nach
sich. Jede Tätigkeit wird unmöglich. |
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Die
Betroffenen leiden darunter, dass ihre Gedanken immer wieder um
die Bewältigung der einfachsten täglich anfallenden Arbeiten
kreisen und sie erleben oft eine Hilflosigkeit, dieses Problem
jemals im Griff zu bekommen. |
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Die große Scham verhindert notwendige soziale
Kontakte und diese Menschen leiden unter der damit verbundenen
Ausweglosigkeit. |
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Die Menschen sind dann auf Hilfe angewiesen, die sie
in einer Selbsthilfegruppe erfahren. |
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